VillacherTag

Jetzt sind in Villach viele Wege kürzer: Außenring geschlossen

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Die GAV-Bahnunterführung Seebacher Allee wurde nun offiziell eröffnet. Die elendslangen Wartezeiten bei der Seebacher Eisenbahnkreuzung gehören nun für immer der Vergangenheit an.

Nach über einjähriger Bauzeit wurde dieser Tage die Bahnunterführung Seebacher Allee, bislang für Autofahrer ein lästiges Nadelöhr, für den Verkehr freigegeben. Gestern erfolgte die offizielle Eröffnung. Damit ist der Villacher Außenring geschlossen und die Gewerbe- und Industrieaufschließung (GAV) über sieben Kilometer zwischen Warmbad im Süden und Landskron im Norden der Stadt durchgehend befahrbar. „Das ist jetzt ein enormer Qualitätsschub für den Wirtschaftsstandort und ein Meilenstein in der Optimierung unserer Verkehrsinfrastruktur”, freut sich Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter. „Jetzt werden in der Draustadt viele Wege kürzer, die Verkehrswege im gesamten Stadtgebiet entlastet. Es gibt weniger Staus und die allgemeine Verkehrssicherheit wird enorm erhöht.”

Vom Planungsstart (unter dem damals zuständigen Stadtrat Ferdinand Truppe) bis zur Fertigstellung der GAV sind rund 20 Jahre vergangen. Für die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache Villach ist die Fertigstellung der GAV ein wahrer Segen. „Nun sind die Wartezeiten an der Eisenbahnkreuzung endlich Vergangenheit. Mit den wichtigen Spezialgeräten wie der Drehleiter, dem Hubsteiger und den anderen Sonderfahrzeugen können wir nun noch rascher den Stadtteil Landskron anfahren und den Menschen helfen”, freut sich Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

Die Stadt Villach und die ÖBB haben 6,13 Millionen Euro in die Errichtung von insgesamt drei Unterführungen investiert: Neben der Seebacher Allee wurden bzw. werden auch die Unterführungen in der Peter-Melcher-Straße und im Föhrenweg umgesetzt.

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